|
Zielgruppe: Administrator
Der Content Manager befindet sich zwischen TYPO3-Programmierung und Content-Produktion (z. B.: Texte, Bilder, Videos etc.) in einer sogenannten Sandwitch-Position. Er hat Sorge darüber zu tragen, wie sich die Arbeitsprozesse für die Content-Erstellung bestmöglich aus der Unternehmensstruktur ableiten lassen.
Die Bedeutsamkeit dieser Position wird dann erst sichtbar, wenn man sich vor Augen führt, dass der Content Manager die Interaktion zwischen den Content-Produzenten und dem TYPO3-Entwicklern steuert.
Nachfolgend finden Sie einen Auszug aus TYPO3 Funktionen die bei Content Manager relevanten Arbeiten verwendet werden:

Einsatzbereite Defaults und extrem flexible Anpassungs-Optionen (definiert in TypoScript Syntax) ermöglichen Personalisierung für Gruppen und Untergruppen bis hinunter auf Einzel-User-Ebene. 
Wie z.B. in Unix können den einzelnen Seiten User, Owner und Gruppen zugewiesen werden. Zusätzliche Sicherheit bietet dabei die Festlegung (Locking) der User auf bestimmte Mountpoints. 
Backend-Usern und -Gruppen können bestimmte Objekte und Module in bestimmten Sektionen der Website zur Verfügung gestellt werden. Ob einfach oder komplex: Das Übersichts-Tool ermöglicht die mühelose Permission-Kontrolle sogar tausender Anwender. 
Ob einfacher Hitcounter, detaillierte Netto-Traffic-Sitestatistik (Impressions der Backend-User werden ausgeblendet) oder Tracking einzelner Besucher auf der Website: Mit TYPO3 sind Sie im Bilde. 
Erleichtert Produktion und Lektorat der Inhalte durch Job-Zuweisung an einzelne Backend-User und -Gruppen. 
Vermeidet Datenverluste durch die Ausgabe einer Warnung, sobald ein Dokument von zwei Anwendern gleichzeitig geöffnet worden ist. Administratoren sehen zusätzlich zu den Autoren-Namen die Dauer, seit der das Dokument offen ist. 
Ein reichhaltiges Task-Center versorgt Administratoren, Autoren und Editoren mit To-Do Listen, Messaging-System, Notizblock und Shortcuts der zuletzt bearbeiteten Objekte. 
Alle Backend-Aktivitäten werden aufgezeichnet, Veränderungsschritte können zurückverfolgt und ggf. rückgängig gemacht werden. 
Eine sog. „History“ (Sub-Versionskontrolle) ermöglicht unbegrenzt viele Rückschritte (UNDO) für alle Objekte. Auch Vergleichsanalysen zwischen aktuellem und vormaligem Objektstatus lassen sich darstellen, wodurch Veränderungen im Workflow-Prozess schnell identifiziert werden können. 
Rein technisch betrachtet ist TYPO3 ein ausgefeilter Datenbankmanager mit erstklassigem Frontend zur Datenbankmanipulation. Die beliebte PHP-Anwendung phpMyAdmin ist bereits mitintegriert und entsprechend vorkonfiguriert. Damit können Administratoren Datenbankooperationen auf unterer Ebene direkt ausführen. 
Arbeitsintensive Prozesse wie z.B. die Erzeugung von Menüs und Bildskalierungen müssen dank der Caching-Fähigkeiten von TYPO3 nur einmal durchgeführt werden. Anschließend werden die Inhalte nur noch aus dem internen Cache serviert. 
Für maximale Sicherheit und Performance kann TYPO3 für Life-/Production Server-Umgebungen konfiguriert werden, d.h. Produktionsumgebung und Webserver sind auf verschiedene Server verteilt.
|