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Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen ist Barrierefreiheit nicht mehr nur eine nette Geste, sondern für die Behörden des Bundes Pflicht. Seit dem 1. August 2002 müssen alle Seiten, die neu ins Netz gestellt werden, bestimmten Kriterien an die Barrierefreiheit genügen. Entsprechende Gesetze und Verordnungen auf Landes- und kommunaler Ebene sind in Vorbereitung und werden sich an die Vorgaben der BITV anlehnen.

 

Die verschiedenen Nutzergruppen führen zu sehr unterschiedlichen und teilweise sich widersprechenden Anforderungen. Das erfordert Kompromissbereitschaft und das Gewichten der unterschiedlichen Bedürfnisse und Zugangsarten.

 

Die Erfahrungen die bobic bisher bei der Umsetzung von barrierefreien Internetauftritten gemacht hat, entsprechen im monetären Bereich größtenteils nicht den Vorstellungen neutraler Berater. Diese sind oft der Meinung, dass bereits ein minimaler Mehraufwand, besonders bei Neuprojekten, schon zu einem barrierefreien Webdesign führt. Hochwertiges Webdesign ist aber je nach Komplexitätsgrad des Internetauftrittes und Anzahl der Zielgruppen nur mit einem signifikantem Mehraufwand zu realisieren.